ZNS, Schmerz und Sucht
Erkrankungen des Zentralnervensystems belasten den Menschen sowohl psychisch als auch physisch. Die Chiesi CEE Gruppe hat neben seinem Schwerpunkt in der Behandlung der Alkohol- und Drogensucht Produkte aus dem Bereich der Antidepressiva, Antikonvulsiva, Antiepileptika und der zerebrovaskulären Insuffizienz.
Wirkstoffe:
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CDP-Cholin ist als Co-Enzym ein essentieller Bestandteil von Zellmembranen, insbesondere der Membran von Neuronen. Durch seine leistungssteigernden und revitalisierenden Eigenschaften kommt es vor allem bei Schädel-Hirn-Traumata, neurochirurgischen Eingriffen und apoplektischen Insulten zum Einsatz.
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Citalopram ist ein selektiver Serotonin-Wiederaufnahmehemmer (SSRI), der als Antidepressivum zur Behandlung von Depressionen in Verbindung mit affektiven Störungen sowie anderen psychischen Erkrankungen (zB. Phobien, Angst- und Panikstörungen) eingesetzt wird. Auch bei Langzeitbehandlung mit Citalopram tritt kein Gewöhnungseffekt auf.
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Dieses Kombinationsprodukt besteht aus Dihydroergocryptin, ein den Mutterkornalkaloiden abgeleiteter Arzneistoff, und Coffein, einem Xanthinderivat. Beide Substanzen sind periphere Vasodilatatoren und erhöhen die kapilläre Durchblutung. Eingesetzt wird die Kombination in der unterstützenden Behandlung von chronisch-kognitiven und neurosensorisch pathologischen Defiziten sowie Raynaud Syndrom.
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Diphenhydramin ist ein Antihistaminikum, Sedativum und Hypnotikum. Es wird hauptsächlich bei Ein- und Durchschlafstörungen verschiedener Genese wie Unruhe, Nervosität oder Erschöpfung angewendet.
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Gabapentin ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Antikonvulsiva. Eingesetzt wird Gabapentin einerseits als Zusatz- oder als Monotherapie von Epilepsien mit partiellen Anfällen mit und ohne sekundärer Generalisierung. Heute ist das Haupteinsatzgebiet die Behandlung von peripheren neuropathischen Schmerzen (postherpetischer Neuralgie, diabetischer Neuropathie).
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Moclobemid ist ein Antidepressivum, ein sogenannter synthetischer reversibler MAO-Hemmer. Es wird bei Patienten mit depressiven Syndromen, insbesondere endogener Depression und Soziophobie angewendet. Obwohl Moclobemid kaum sedierend wirkt, verbessert es die Schlafqualität depressiver Patienten und beeinträchtigt nicht das Reaktionsvermögen.
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Modafinil ist als zentralwirksames Sympathomimetikum ein pyschostimulierendes Medikament. Dosisabhängig verbessert es die Wachheit und Vigilanz des Anwenders während des Tages ohne erkennbare Beeinflussung des nächtlichen Schlafs. Modafinil dient v.a. der Behandlung exzessiver Schläfrigkeit in Verbindung mit Narkolepsie, obstruktiver Schlafapnoe/Hypopnoe und chronischem Schichtarbeiter-Syndrom.
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Naltrexon ist ein reiner Opioidantagonist ohne suchterzeugende Wirkung. Es dient als medikamentöse Unterstützung bei Alkohol- und Opiat-Entwöhnungstherapie. Nach erfolgtem Entzug reduziert Naltrexon die psychische Begierde (Craving) nach dem Suchtmittel, wodurch die Rückfallsrate um bis zu 50 % gesenkt werden kann.
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Tiagabin ist ein Antiepileptikum, das zur Zusatzbehandlung (Add-on-Therapie) bei Patienten mit partiellen epileptischen Anfällen mit oder ohne sekundärer Generalisierung eingesetzt wird.
Für Interessenten aus Österreich: Nähere Informationen entnehmen Sie bitte der veröffentlichten Fachinformation (AGES PharmMed - Bundesamt für Sicherheit im Gesundheitswesen) oder fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.